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E-Bike

Promillegrenze auf dem E-Bike

23.05.2019

Rechtsfrage des Tages:

Werden Sie alkoholisiert mit dem Auto oder Fahrrad erwischt, können weitreichende Strafen drohen. Und auch auf dem E-Bike oder Pedelec sollten Sie die Promille-Grenzen kennen. Wo liegen diese?

Antwort:

E-Bikes und Pedelecs sind nach wie vor schwer in Mode. Auch wenn die Bezeichnungen umgangssprachlich in einen Topf geworfen werden. Die Unterscheidung ist hinsichtlich der Regeln im Straßenverkehr wichtig. Pedelecs sind mit einer Trittkraftunterstützung ausgestattet und werden rechtlich wie Fahrräder behandelt. Zumindest, sofern die Pedalunterstützung bis maximal 25 km/h erfolgt. E-Bikes oder S-Pedelecs, die erst ab 45 km/h abregeln, gelten als Kraftfahrzeuge.

Entsprechend gelten für die langsameren Varianten die Promillegrenzen wie für Fahrradfahrer. Ab 1,6 Promille gelten Sie als absolut fahruntüchtig. Werden Sie erwischt, droht eine Geldstrafe, Punkte in Flensburg und die Anordnung des "Depperl-Tests" (MPU). Ab 0,3 Promille müssen Sie mit einer Strafverfolgung rechnen, wenn Sie fahrauffällig werden und beispielsweise in einen Unfall verwickelt sind.

Die strengeren Grenzen für Kraftfahrer müssen Sie auf den schnellen E-Bikes und S-Pedelecs beachten. Ab 0,5 Promille müssen Sie mit einem Bußgeld von 500 Euro, zwei Punkten in Flensburg und einem Fahrverbot rechnen. Ab 1,1 Promille begehen Sie eine Straftat. Es folgen eine Geldstrafe, wiederum Punkte im Fahreignungsregister sowie unter Umständen die Entziehung der Fahrerlaubnis mit Sperrfrist. Letztlich sollte allein schon aufgrund der eigenen Sicherheit Maß halten die Devise sein.

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